Kamera konfigurieren

Eine der Besonderheiten der Mobius ActionCam ist die Möglichkeit, eine Vielzahl von Parametern für die Verwendung der Kamera an die individuellen Bedürfnisse anpassen zu können.

Hierzu gibt es grundlegend drei Möglichkeiten:

  1. Verwendung von mSetup (Windows)
  2. Anpassung der SYSCFG.TXT-Datei über einen Text-Editor
  3. Verwendung des MobiusManager V2 (Mac OS X)

Wichtig: Um Einstellungen an der Kamera vornehmen zu können, muss sich immer eine kompatible und korrekt formatierte Speicherkarte in der Kamera befinden.

 

Verwendung von mSetup (Windows)

Die einfachste Möglichkeit, Einstellungen an der Kamera vorzunehmen, ist die Verwendung der mSetup-PC-Software, die es auch in einer deutschen Übersetzung gibt.

Bei diesem Programm kann ganz einfach über eine grafische Oberfläche direkt auf alle Funktionen zugegriffen werden:

  • mSetup starten
  • Kamera an PC anschliessen
  • Im oberen Fenster die eigene Kamera auswählen

Nach Anpassung der gewünschten Parameter in den verschiedenen Reitern werden die Einstellungen durch Klicken der Schaltfläche „Parameter einstellen“ direkt wieder auf die Kamera überspielt.

Mit Hilfe dieses Programms kann auch ein Firmware-Update durchgeführt oder die Speicherkarte formatiert werden.

 

Anpassung der SYSCFG.TXT-Datei

Alternativ ist es möglich, auch ohne zusätzliche Software auf die Einstellungen der Kamera zuzugreifen. Hierzu wird wie folgt eine spezielle Konfigurationsdatei erzeugt:

  • Bei ausgeschalteter Kamera (mit eingelegter Speicherkarte) zuerst die Modus-Taste drücken und halten.
  • Anschliessend zusätzlich die Ein-/Auschalt-Taste drücken und halten.
  • Zuerst leuchtet die blaue LED kurz auf. Nach kurzer Zeit (dies kann bis zu 15 Sekunden dauern) blinkt die rote LED drei mal kurz auf.
  • Erst jetzt beide Tasten wieder loslassen.

Die Kamera hat nun eine Datei mit der Bezeichnung SYSCFG.TXT auf der obersten Ebene der eingelegten Speicherkarte abgelegt, die mit einem (ASCII-)Texteditor (z.B. Notepad) bearbeitet werden kann.

Nach dem Anpassen der Einstellungen wird diese Text-Datei (ohne Formatierungen!) wieder unter exakt dem gleichen Namen abgespeichert (SYSCFG.TXT) und wiederum auf der obersten Ebene der Speicherkarte abgelegt.

Um die neue Konfiguration wieder einzuspielen, werden einfach die obigen Schritte wiederholt. Die Kamera lädt dann die Datei ein und löscht diese anschliessend automatisch von der Speicherkarte.

Weitere Informationen zur SYSCFG.TXT-Datei finden Sie hier.

 

Wichtig:

Achten Sie bei dieser Methode immer darauf, keine für die aktuelle Firmware unzulässigen bzw. sich widersprechenden Einstellungen vorzunehmen! (z.B. 1080p/60FPS).

Solche Unstimmigkeiten in der Konfiguration können zu Fehlfunktionen oder Komplettausfall der Kamera führen. (Sollte dies trotzdem einmal passieren, hilft in den meisten Fällen eine Neuinstallation der Firmware.)

 

Verwendung des MobiusManager V2 (Mac OS X)

Für Nutzer des Mac OS X Betriebssystems kann die Anpassung der SYSCFG.TXT-Datei mit Hilfe des MobiusManager V2 [externer Link] vorgenommen werden.

Dieser ist zwar nicht ganz so komfortabel wie das mSetup-Programm, vereinfacht die Veränderung der Einstellung durch seine grafische Oberfläche aber erheblich. Zudem lassen sich bei Verwendung des MobiusManager V2 fehlerhafte Kombinationen von Einstellungen gar nicht erst auswählen, wodurch entsprechende Fehlfunktionen der Kamera vermieden werden können.

Hierbei wird, wie oben beschrieben, eine SYSCFG.TXT-Datei generiert. Diese wird jedoch nicht in einem Text-Editor verarbeitet, sondern einfach auf das Programmsymbol des MobiusManager V2 gezogen. Die Einstellungen sind dann bereits in das Programm geladen und können dort per Mausklick verändert werden.

Nach Abschluss der Anpassungen werden diese durch Klicken der „Save Config“-Schaltfläche gespeichert. Sofern die SYSCFG.TXT-Datei sich dort nicht ohnehin noch befindet, wird sie nun wieder auf der obersten Ebene der Speicherkarte abgelegt und die neue Konfiguration wird durch die entsprechende Tastenkombination (s. oben) in die Kamera eingelesen.